Dr. Wilhelm Hund
[2018 als Leiter der ESchT ausgeschieden.]
 
   
Matthias Beushausen
[2017 als stellvertretender Leiter der ESchT ausgeschieden.]
 
   
Claudia Aubel-Pump
[2008 als Expertin für Rechtswissenschaften ausgeschieden.]
 
   
Regine Barth
[2016 als Expertin für Rechts- und Beteiligungswissenschaften ausgeschieden.]
 
   
Prof. Dr. Jörg-Detlef Eckhardt
Regierungspräsidium Freiburg, Leiter der Abteilung 9 - Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau
email: Joerg-Detlef.Eckhardt@rpf.bwl.de
Jahrgang: 1959

Jörg-Detlef Eckhardt studierte Geologie und Paläontologie an den Universitäten Hannover und Karlsruhe. An der Universität Karlsruhe promovierte er 1992 am Institut für Petrographie und Geochemie mit einer sedimentgeochemischen Untersuchung. 2001 habilitierte er sich am gleichen Institut mit einer Arbeit zu geochemischen Verteilungsmustern der Platingruppenelemente mit dem Schwerpunkt auf der Untersuchung der Umweltrelevanz partikulärer Emissionen aus Abgaskatalysatoren. Damit erwarb er die Lehrbefähigung für Mineralogie. Jörg-Detlef Eckhardt war am Institut für Angewandte Geowissenschaften der Universität Karlsruhe in den letzten Jahren u.a. mit Fragestellungen der Geothermie und der CO2-Speicherung auf dem Gebiet der Angewandten Mineralogie in Energie- und Umweltforschung befasst. Im Sommer 2010 hat er die Leitung der Abteilung Chemie und Physik der Baustoffe in der Materialprüfungs- und Forschungsanstalt des Karlsruher Instituts für Technologie (Universität Karlsruhe) übernommen. Seit Oktober 2016 leitet er das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) im Regierungspräsidium Freiburg. Das LGRB ist die zentrale geowissenschaftliche Fachbehörde des Landes Baden-Württemberg mit dem Staatlichen Geologischen Dienst und der Bergbehörde.
   
Gerhard Enste
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)
email: gerhard.enste@bgr.de
Jahrgang: 1957

Gerhard Enste Gerhard Enste studierte von 1979 bis 1987 Geologie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Nach einer zweijährigen Tätigkeit bei der Stadt Bochum im Bereich der Umweltgeologie wechselte er 1989 zur Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE), wo er zunächst drei Jahre als Grubengeologe im Endlagerprojekt Gorleben mit der geologischen Aufnahme der Schächte und Grubenbaue sowie der Bearbeitung von Bohrkernen beschäftigt war. Im Anschluss daran leitete er verschiedene übertägige Untersuchungsprogramme zu den Standorten Morsleben und Gorleben. Hierbei war er insbesondere für die Projektsteuerung und bergrechtliche Überwachung der Feldarbeiten zuständig. 2001 begann er seine Tätigkeit bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), zunächst als Referatsleiter „Controlling Endlagerung“ und seit 2009 als Leiter des Fachbereichs „Geologisch-geotechnische Erkundung“. Die Arbeiten des Fachbereichs umfassen die Themen Geologie der Barrieren und Wirtsgesteine, Felsmechanisch- felshydraulische in-situ Untersuchungen und geophysikalische Nahfelderkundung.
   
Iris Graffunder
EWN Entsorgungswerk für Nuklearanlagen GmbH
email: iris.graffunder(at)ewn-gmbh.de

Frau Graffunder hat 1989 an der Berufsakademie Karlsruhe ihren Abschluss als Diplom-Ingenieurin für Strahlenschutz gemacht. Danach war sie im Forschungszentrum Karlsruhe zunächst im administrativen Strahlenschutz tätig und dann in der Hauptabteilung Dekontaminationsbetriebe (HDB) als Stabsleiterin für die Produkt- und Auftragskoordination, den Betrieb des LAW-Zwischenlagers und für Transporte. Im Jahr 2000 übernahm Frau Graffunder die Projektleitung für den Rückbau des Schnellen Brüters KNK und danach die Projektleitung für den Rückbauschritt 5 (Hochaktiv) der WAK Rückbau- und Entsorgungs-GmbH.
In 2009 wechselte sie als Prokuristin zur EWN Entsorgungswerk für Nuklearanlagen GmbH. Dort leitet sie mit ihrer Betriebsstätte Karlsruhe die Koordinationsstelle KONRAD für die öffentliche Hand und seit 2016 außerdem das Projekt ESTRAL für die Planung des neuen Castorlagers am Standort Lubmin. Parallel dazu ist sie seit 2001 für das Projekt EKB zur Entsorgung der Kernbrennstoffe des früheren Kernforschungszentrums Karlsruhe im In- und Ausland verantwortlich.
Frau Graffunder ist Mitglied in der Entsorgungskommission (ESK) des Bundesumweltministeriums sowie im Ausschuss Abfallkonditionierung, Transporte und Zwischenlagerung (ESK-AZ).
   
Dr. Peter Hocke
Forschungszentrum Karlsruhe, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
email: hocke@itas.fzk.de
Jahrgang 1958

Peter Hocke studierte Politische Wissenschaft, Philosophie und Soziologie an der Universität Regensburg und der Freien Universität Berlin. Am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung war er von 1991 bis 1996 und 1999 als wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt. Im Jahr 2000 promovierte er mit einer empirischen Fallstudie zum Auswahlverhalten von Massenmedien in der Protestberichterstattung. Seit Anfang 2001 arbeitet Peter Hocke als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Forschungszentrums Karlsruhe. Die Redaktion der Zeitschrift „Technikfolgenabschätzung – Theorie und Praxis“ (TATuP) wird von ihm seit Mitte 2005 geleitet. Seine wissenschaftlichen Arbeitsgebiete sind Expertenhandeln, Massenmedien, Technikkonflikte und politische Interessenvermittlung sowie die Endlagerung radioaktiver Abfälle.
   
Dr. Peer Hoth
[2009 als Experte für Geowissenschaften ausgeschieden.]
 
   
Beate Kallenbach-Herbert
[2018 als Expertin für regionale Partizipation ausgeschieden.]
 
   
Prof. Dr.-Ing. habil. Karl-Heinz Lux
TU-Clausthal, Deponietechnik und Geomechanik
email: lux@tu-clausthal.de
Jahrgang 1948

Karl-Heinz Lux studierte Bauingenieurwesen an der Universität Hannover, wo er 1977 über “Tunnelbau im Lockergestein” promovierte. 1983 habilitierte er sich mit einer Arbeit über Salzkavernenbau folgte 1986 dem Ruf an die Technische Universität Clausthal und der Ernennung zum Universitätsprofessor. Karl-Heinz Lux vertrat in Lehre und Forschung die Fachgebiete “Gebirgsmechanik” und “Geomechanik in Bergbau, Tunnelbau und Deponietechnik” am Institut für Bergbau der Technischen Universität Clausthal und die Abteilung “Abfallbehandlung und Deponietechnik”. 1993 wurde er in den “Endlagerausschuss” des Niedersächsischen Umweltministeriums berufen. Seit 1997 ist er Inhaber des Lehrstuhls “Deponietechnik und Geomechanik” am Institut für Aufbereitung, Deponietechnik und Geomechanik der Technischen Universität Clausthal. Von 1999 bis 2002 war er Mitglied des Arbeitskreises Auswahlverfahren Endlagerstandorte (AkEnd) des BMU.
Seit 1998 ist Prof. Lux Mitglied in der Reaktorsicherheitskommission bzw. nachfolgend seit 2008 Mitglied im Endlagerausschuss der Entsorgungskommission (EL-ESK) des Bundesumweltministeriums und in der Ad-hoc-Arbeitsgruppe Asse.
Seit Mitte 2013 besteht ein Kooperationsvertrag mit dem ENSI zum wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch bei der Überprüfung von Software zur Modellierung/Simulation des 2Phasenflusses in Kopplung mit geomechanischen Modellen im Tongestein.
   
Dr. Jörg Mönig
Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH,
email: Joerg.Moenig@grs.de
Jahrgang 1956

Jörg Mönig studierte Chemie an der Technischen Universität Berlin, wo er 1983 über ein strahlenchemisches Thema zu radikalinduzierten Abbaureaktionen von halogenierten Kohlenwasserstoffen promovierte. Nach Post-Doc Aufenthalten am Hahn-Meitner-Institut in Berlin und an der University of California Riverside kam er 1987 nach Braunschweig zum damaligen Institut für Tieflagerung des GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, dessen wissenschaftlicher Bereich 1995 als Fachbereich in die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbH eingegliedert wurde. Im Rahmen vieler Forschungsprojekte hat er sich mit experimentellen und modelltheoretischen Forschungsarbeiten zur Endlagerung radioaktiver Abfälle sowie mit Fragen der Sicherheitsanalyse und der Entwicklung von Methoden zum Langzeitsicherheitsnachweis befasst. Von 2004 bis 2012 leitete er die Abteilung Langzeitsicherheitsanalyse, seit 2013 ist er Leiter des GRS-Bereichs Endlagersicherheitsforschung. Jörg Mönig ist Delegierter im Radioactive Waste Management Committee der OECD-NEA, Chair des Salt Club der NEA Integration Group for the Safety Case (IGSC) sowie stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Endlagerforschung (DAEF).
   
Prof. Dr. Dr. h.c. Bernhard Müller
Technische Universität Dresden (TU Dresden)
email: bernhard.mueller@tu-dresden.de
Jahrgang 1952

Bernhard Müller studierte zwischen 1972 und 1978 Geographie, Mathematik, Politologie an der Johannes Gutenberg-Universität, Mainz; 1983 Promotion in Mainz und 1993 Habilitation am Fachbereich Landschaftsarchitektur und Umweltentwicklung der Universität Hannover. 2004 wurde er von der Slowakischen Technischen Universität, Bratislava, mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet.
Nach einer kurzen Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geographischen Institut der Universität Mainz wechselte er 1979 an das Institut für Landesplanung und Raumforschung der Universität Hannover, wo er bis zu seiner Berufung auf den Lehrstuhl für Raumordnung an der TU Dresden im Jahr 1993 (mit Unterbrechungen infolge von Tätigkeiten im Ausland) tätig war. Zwischen 1997 und Mitte 2019 war er Professor für Raumentwicklung an der TU Dresden und gleichzeitig Vorstand und Direktor des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung e.V. (IÖR), Dresden. Seit Mitte 2019 ist er Seniorprofessor an der TU Dresden.
   
Julia Neles
Öko-Institut e.V., Darmstadt
email: J.Neles@oeko.de
Jahrgang 1969

Julia Mareike Neles studierte an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen und erwarb 1993 den Abschluss Diplom-Ingenieurin (FH) für Umwelt- und Hygienetechnik. Von 1994 bis 1999 arbeitete sie als Projektingenieurin und Gutachterin für die obere Überwachungsbehörde, Kommunen, Wirtschaft und Privatpersonen in den Arbeitsbereichen konventionelle Altlasten, Sanierungsmaßnahmen, Entsorgungsmanagement und Deponietechnik in verschiedenen Ingenieurbüros für Erd- und Grundbau. Seit 1999 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Öko-Institut e.V. im Bereich Nukleartechnik und Anlagensicherheit. Sie befasst sich dort mit Forschung und Beratung für Ministerien, Fachbehörden und Politik. Ihre Themenfeldern sind insbesondere Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abfälle, Regelwerk und Öffentlichkeitsbeteiligung. 2018 hat sie im Bereich Nukleartechnik und Anlagensicherheit die Leitung der Gruppe Entsorgung übernommen. Seit 2019 ist Frau Neles Mitglied des Ausschusses Abfallkonditionierung, Transporte und Zwischenlagerung der Entsorgungskommission (AZ-ESK) des Bundesumweltministeriums.
   
Dr. Edgar Nitsch
Regierungspräsidium Freiburg, Abt. 9 – Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau
Email: Edgar.Nitsch@rpf.bwl.de
Jahrgang 1966

Edgar Nitsch studierte Geologie und Paläontologie an der Universität Tübingen. Er promovierte 1996 an der Universität zu Köln über Sedimentologie, Diagenese und Stratigraphie im süddeutschen Keuper. Nach mehrjähriger Tätigkeit in Forschung und Lehre am Geologischen Institut der TU Bergakademie Freiberg und einer Beschäftigung am Sächsischen Landesamt für Umwelt und Geologie im Bereich Geotopschutz ist er seit 2001 beim Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg (seit 2005 Abt. 9 des Regierungspräsidiums Freiburg) im Referat Landesgeologie tätig. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die regionale Geologie und geologische Landesaufnahme von Baden-Württemberg, insbesondere geologische Kartierung, Aufnahme von Bohrprofilen und Betreuung von Forschungsbohrungen, Stratigraphie, Tektonik sowie die fachliche Betreuung der Aufschluss- und Bohrdatenbank des Landes. Seit 2015 ist er Mitglied des Fachgremiums erdwissenschaftliche Untersuchungen des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (ENSI).
   
Prof. Dr. -Dr. h.c. Ortwin Renn
[2013 als Experte für Soziologie ausgeschieden.]
 
   
Prof. Dr. Sabine Schlacke
Institut für Umwelt- und Planungsrecht (IUP), Universität Münster
email: sabine.schlacke@uni-muenster
Jahrgang 1968

Sabine Schlacke studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und Lausanne. Sie forscht und lehrt auf den Gebieten des Verwaltungsrechts, insbesondere des Umwelt-, Bau-, Planungs- und Klimaschutzrechts. 2008 folgte sie einem Ruf der Universität Bremen auf die Professur für Öffentliches Recht mit dem Schwerpunkt deutsches, europäisches und internationales Umweltrecht, Verwaltungsrecht und leitete die Forschungsstelle für Europäisches Umweltrecht (FEU). Seit dem Sommersemester 2013 ist sie Professorin für „Öffentliches Recht, insbesondere öffentliches Baurecht, Umwelt- und Planungsrecht“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität und Direktorin des Instituts für Umwelt- und Planungsrecht (IUP). Sie ist seit 2008 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU, Berlin), seit 2013 Mitglied der Jury zum Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU, Osnabrück), seit 2011 Mitglied und stellvertretende Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL, Hannover) und seit 2011 Mitglied des Staatsgerichtshofs der Freien Hansestadt Bremen.
Ihre Forschungsschwerpunkte liegen sind internationales, europäisches und deutsches Umwelt-, Klimaschutz- und Planungsrecht sowie Verwaltungs- und Verfassungsrecht.
   
Prof. Dr.-Ing. Stefan Siedentop
Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS)
email: stefan.siedentop@ils-forschung.de
Jahrgang 1966

Stefan Siedentop studierte von 1988 bis 1994 Raumplanung an der Universität Dortmund; er promovierte mit dem Thema „Kumulative Wirkungen in der Umweltverträglichkeitsprüfung“ im Jahr 2001 an der Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund. Nach langjähriger Forschungstätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e.V., Dresden, war Stefan Siedentop von 2007 bis 2013 Professor für Raumentwicklungs- und Umweltplanung an der Universität Stuttgart, verbunden mit der Leitung des Instituts für Raumordnung und Entwicklungsplanung (IREUS). Seit 2013 leitet er das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) in Dortmund und ist Professor für Stadtentwicklung an der TU Dortmund. Stefan Siedentop beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit Grundfragen räumlicher Entwicklung, mit Strategien und Instrumenten nachhaltiger Siedlungsentwicklung sowie mit Methoden und Techniken GIS-gestützter Modellierung räumlicher Wirkungsbeziehungen.
   
Prof. Dr. Ralph Watzel
[2016 als Experte für Geologie ausgeschieden.]